Astrologe Konrad Wulfmeier

Schon Galileo rechnete mit den Sternen

Sie faszinieren uns seit Anbeginn der Zeit. Die funkelnden Sterne am Nachthimmel, die viele ineinander verzahnte, aber auch eigenständige Muster bilden, die selbst mit bloßem Auge erkennbar sind. Seit sie uns begeistern, legen wir in ihnen auch unsere Wünsche, Hoffnungen und Träume. Wir deuten sie. Genau dieses nennt sich Astrologie. Ursprünglich aus dem Griechischen abgeleitet bedeutet Astrologie die Sternenkunde.

„Oder aber der Zugriff auf ein jahrtausendealtes Wissen“, erklärt der Paderborner Astrologe Konrad Wulfmeier, der seit fast zwanzig Jahren die Konstellation der acht erdnahen Planeten sowie Sonne und Mond ausliest. Wulfmeier, Tageshoroskope erstellt und sich der Börsenastrologie verschrieben hat. Dem Anlegertraum über das vorhergesagte Wissen, wann die Kurse an der Börse steil die Erfolgskurve erklimmen oder verheerend eine Talfahrt hinlegen. Die Börsenastrologie ist nicht anderes als eine Finanzastrologie, in denen die Entwicklung an den Börsen anhand individualisierter Analysen von Firmen, Personen oder Einzelwerten von Währungen prognostiziert werden. Diese Berechnungen dienen dann der Grundlage für Entscheidungen eventueller Anlagetätigungen.

Das Horoskop einer Firma, einer Währung – eigentlich eines jeden Ereignisses, das eine zeitliche Geburt nachweisen kann, beruht auf die Sternenkonstellation der Geburtsstunde, ja der Geburtsminute. So wurde der 1. Juli 1988/11.39 Uhr die Geburtsstunde des deutschen Dax, der genau zu jener Zeit erstmalig berechnet wurde. Der Dax ist also ein echter Krebs mit dem Aszendenten Jungfrau und das hat Auswirkungen auf seinen Verlauf. Der bedeutende deutsche Aktienindex, der die Wertentwicklung der 30 größten und liquidesten Unternehmen des deutschen Aktienmarktes misst, stützt sich auf deinen gleichen Prognosen wie die eines normalen Personenhoroskop.

Wulfmeier, Jahrgang 1958, ist mit Leib und Seele Astrologe und verkörpert eine nicht anerkannte Wissenschaft, die Wissen schafft. Denn das Streben nach Wissen war sein Antriebsmotor. 3000 Jahre gesammeltes Know-how, das fern ab der Lexika-Enzyklopädien den Kern des Menschen erahnen lässt. Das Streben nach unendlichem Wissen? Faust?

Der gebürtige Paderborner Wulfmeier wollte den Menschen kennenlernen, sein Verhalten nachvollziehen, das Sein des Lebens analysieren und seine Handlungsweisen verstehen. Alle diese Antworten fand und findet Wulfmeier in der Astrologie. Sein Mentor und Ausbilder Wolfgang Dobereiner ist noch heute – Jahre nach dessen Tod – für Konrad Wulfmeier ein Vorbild und der Inbegriff eines Jahrhundertastrologen. Über zehn Jahre studierte der einstige Unternehmer Wulfmeier die Sterne, lernte den Zusammenhang von Geburtsort, Geburtszeitpunkt und die Stellung der Himmelskörper zu deuten und hinterfragte draus immer wieder das charakterliche Wesen und Schicksal des vor ihm sitzenden Menschen.

Oder aber er deutete geschichtliche Ereignisse, erstellt für Firmen und deren Manager die Radix (Wurzel) und gab beratende Ratschläge. Alle Ereignisse der Welt sind gespeichert und im Grunde sei die Horoskop-Erstellung wie eine Zeitmaschine, formuliert Wulfmeier.  Jedem Ereignis, wie beispielsweise die Geburt eines Menschen unterliegt einem Zeitpunkt, der seine eigene Qualität in der Konstellation der Sterne hat, aus denen die Astrologie die Chancen, Eigenschaften und Entwicklungsmöglichkeiten des Ereignisses ableiten kann.

Dieses Ereignis kann die Geburt eines Menschen, jedoch auch eines Unternehmens sein. Denn jedes Unternehmen besitzt – ähnlich wie der Mensch – eine Geburtsstunde (Grundsteinlegung, Vertragsunterzeichnung, etc.) und besitzt ein eigenes Horoskop. Wulfmeier ist in seinem Element, erzählt über die alten Astrologen wie Isaac Newton, Galileo Galilei, Paracelsus oder Johannes Kepler.
Einst gehörten sie zu der Bildungselite ihrer Epoche, berieten Könige, Kaiser und legten über die Astrologie Krönungen fest und auch Christoph Columbus richtete den Beginn seiner Expeditionen nach dem Verlauf der Sterne.

Zurück im Heute verweist der Sternendeuter Wulfmeier, dass in den USA die Astrologie der Finanzen schon lange ein fester Bestandteil der Analystenszene ist. Astrologen gehören an der amerikanischen Börse zur Normalität, denn der Bedarf einer individuellen Beratung und Betrachtung eines Unternehmens in der heutigen digitalen dominierten Geschäftswelt wächst. Immer mehr Unternehmen und Manager ziehen – beispielsweise bei der Zusammenstellung eines Führungsteams – einen Astrologen zurate. Coaching?

Konrad Wulfmeier lächelt und gibt einige Erklärungen. Die Fragen der Zeit überfordere zum Teil die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder. Was ist richtig? Was ist falsch? Welche Entscheidung sichert den Fortbestand? Astrologische Beratung und Ausschöpfung des individuellen Potenzials, nennt es der passionierte Golfspieler, der heute am Rande der westfälischen Großstadt Paderborn lebt. Das Motto zum Tag der Astrologie der Wiener Wirtschaftskammer im vergangenen Jahr umschreibt die Annäherung der Wirtschaft zur Astrologie recht gut: „Astrologie und Wirtschaft – Der Erfolg fällt nicht vom Himmel, doch der Himmel weist den Weg“.

Dagegen erscheinen die Zeitungshoroskope fast schon oberflächlich, werden hier doch nur die Positionen der laufenden Planeten zum Stand der Sonne im jeweiligen Sternkreiszeichen betrachtet. „Richtig“, bestätigt Wulfmeier. Jeder Mensch muss heute täglich unzählige Entscheidungen treffen und die Orientierung wird immer schwieriger. Man sucht Hilfe bei den Sternen. Fast 97 % der Deutschen kennen ihr Sternzeichen. Jeder Dritte liest sein Tageshoroskop in einem Medium, ergab eine Studie des Bayrischen Rundfunks. Das Zeitungshoroskop ist nur ein winziger Ankerpunkt.

Der Finanzastrologe Konrad Wulfmeier möchte seinen Schwerpunkt der Börsenanalyse mittels der Sterne vertiefen. „Kann etwas spannender sein als die Entwicklung eines Finanzmarktes, die von politischen, aber auch individuellen Ereignissen bestimmt wird“, erklärt der 58-jährige Astrologe fragend? Börsenastrologie sei eine empirisch-statistische Disziplin, die marktbestimmende Konstellationen analysiert, beobachtet, statistisch auswertet und darauf auf die Entwicklung des Finanzmarktes schließt. Liegt der Kurs des Dax in den Sternen? Gibt es eine Erfolgsgarantie? Wulfmeier wird ernst. Natürlich, so der Wirtschaftsexperte, kann man keine 100-prozentige Prognosen erstellen, aber man deutliche Tendenzen erkennen. Er scheut sich nicht, künftige Prognosen in Relation zu den tatsächlichen Ergebnissen zu stellen.

Der mitteleuropäische Markt entdeckt erst gerade die Möglichkeiten der Finanzanalysen, die auf den Sternen basieren. Bekannter – auch in Deutschland sind die Horoskoperstellungen für Unternehmen, die den Lauf der Sterne für ihre Nachfolger wissen möchten, nach günstigen Verhandlungstagen suchen oder aber ihre Mitarbeiter nach den Gestirnen zusammenstellen. Für Konrad Wulfmeier der Arbeitsalltag – und künftig eben verstärkt die Analyse des monetären Schicksals.

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